in St. Augustinus:Unter Gottes Himmel haben alle Platz !
Ein sichtbares Zeichen für Toleranz und Nächstenliebe: In St. Augustinus weht seit Freitagmorgen gut sichtbar die Regenbogenflagge an der Schutzengelkirche.
Wir beziehen klar Stellung – gegen Diskriminierung und für eine offene, willkommenheißende Kirche
Berlin, der gewaltsame Angriff auf Teilnehmende des CSDs (Christopher Street Days) und Mannheim, die mutwillige Zerstörung eines Fahnenmastes mit einer gehissten Regenbogenflagge – zwei Städte, in denen jüngst Queerfeindlichkeit, Hass und Gewalt zutage traten. Wo Vielfalt angegriffen wird, ist immer auch die Würde des Menschen verletzt.
Doch „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ – Art. 1. Abs. 1 GG (Grundgesetz).
Gerade jetzt darf die Kirche nicht schweigen. Sie muss Haltung zeigen.
Wir zeigen Haltung – wir hissen die Regenbogenflagge
Wir finden: „Weil Gottes Schöpfung bunt ist, gehört jeder einzelne Mensch in seiner Individualität als Gottes Ebenbildlichkeit fest zu unserer Gemeinschaft“, betont das Leitungsteam der Pfarrei. Für uns ist klar: Glaube, bedingungslose Akzeptanz und christliche Nächstenliebe gehören untrennbar zusammen.
Diese Haltung verbindet uns auch mit dem diesjährigen Christopher Street Day in Krefeld. Ganz im Sinne des ökumenisch stattfindenden CSD-Gottesdienstes, der in diesem Jahr unter dem Leitwort „Liebe deine Nächsten wie dich selbst“ steht, antworten wir auf Ausgrenzung mit gelebter Nächstenliebe.
Die Flagge symbolisiert, dass bei uns jede Person – unabhängig von geschlechtlicher Identität oder sexueller Orientierung – sicher, angenommen und von Gott geliebt ist.
Unsere Türen stehen für alle offen.